
Kunstausstellung: 31. Oktober – 30. November 2025, Zigerlihütte in 9322 Egnach
Wir freuen uns sehr, Euch zu unserer nächsten Veranstaltung einzuladen
Unter dem Motto «DURCHLÄSSIG» zeigen Urs Burger und Norbert Möslang eine Licht- und Sound-Installation in der Zigerlihütte an der Bucherstrasse in 9322 Egnach.
Die durchlässige Bauweise der Zigerlihütte lässt das grüne Neonlicht aus dem Innern erstrahlen und der dumpfe Sound der Transformatoren dringt nach aussen in die Stille der Nacht. Alles was drinnen passiert, kann von aussen wahrgenommen werden. Die Grenzen von innen und aussen verschwimmen. Die Zigerlihütte interagiert ständig mit der Umwelt!
Vernissage – Auftakt der Dauerausstellung
Der Auftakt der Dauerausstellung beginnt mit einer Vernissage am Freitag, 31. Oktober 2025, um 19 Uhr. Neben den beiden Künstlern wird auch Roland Wäspe anwesend sein. Als ehemaliger, langjähriger Direktor des Kunstmuseums St. Gallen und profunder Kenner kultureller Zusammenhänge wird er mit seinen einführenden Worten spannende Perspektiven zum Ausstellungsthema «DURCHLÄSSIG» aufzeigen und den Abend bereichern.
Weitere Formate der Ausstellung
Die Kunstausstellung «DURCHLÄSSIG» findet vom 31. Oktober – 30. November 2025 statt und besteht aus verschiedenen Veranstaltungsformaten. Damit möchten wir zeigen, wie bereichernd und vielfältig ein Kunstprojekt sein kann und immer wieder zu neuen Begegnungen einlädt:
- Vernissage mit den Künstlern: Freitag, 31. Oktober 2025, um 19 Uhr
- Aussenbesichtigung: täglich vom 31. Oktober bis 30. November, jeweils von 18 bis 23 Uhr
- Open Doors: freitags am 7., 14., 21. und 28. November, jeweils von 19 bis 21 Uhr – äs git heissi Marroni
- Finissage mit den Künstlern: Sonntag, 30. November 2025, um 19 Uhr
Wo: Zigerlihütte, vis à vis Stiftung Egnach (Bucherstrasse 4), 9322 Egnach
Der Eintritt ist zu allen Veranstaltungen frei, es gibt eine Kollekte. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Da die Zigerlihütte nicht beheizt ist, empfehlen wir feste Schuhe und warme Kleidung!
Urs Burger, geboren 1958, arbeitet mit Neonlicht, einer Technik, die mehr und mehr von günstigerer LED-Beleuchtung abgelöst wird. Waren noch in den 1990er Jahren Städte wie Las Vegas oder Hongkong voll von den leuchtenden Reklamen, und selbst Dancings und Bars im Hinterthurgau verliehen sich mit den kunstvollen Schriftzügen einen Hauch des Mondänen, so sind Neon-Schriften heute schon zu einer nostalgischen Seltenheit mit Sammlerwert geworden. In Kombination mit Eisen, Aluminium und Plexiglas stellt Urs Burger Reliefs und Skulpturen her, welche dieses retrofuturistische Licht in Szene setzen. Das spannende daran ist auch, dass Neonsysteme gleichzeitig Skulptur und Lichtquelle sind, und somit einen Raum massgeblich verändern.
Norbert Möslang, wurde 1952 in St. Gallen geboren. Früh schon etablierte er sich als Musiker, Komponist und Klangerfinder. Bekannt wurde er mit seiner «Noise-Musik», die er zusammen mit Andy Guhl als Duo Voice Crack ab 1972 während ganzen dreissig Jahren inszenierte. Dabei verwendete er billige Konsumelektronik – Taschenlampen, Telefone, einfache Schaltungen – der er erstaunliche und bisweilen sehr poetische Geräusche entlockte. Dieses Konzept des «Hardware Hacking» wurde in der letzten Dekade bekannt und Möslang gilt international als dessen Pionier. Neben Auftritten in Japan und den USA bespielte er 2001 an der Biennale von Venedig mit einer Klanginstallation die Kirche Santa Stae. Für seine Arbeit als Filmkomponist wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, darunter 2010 mit dem Swiss Film Award für Beste Filmmusik und 2011 mit dem Cinema Eye Award New York, beide für den Dokumentarfilm «Das Summen der Insekten» von Peter Liechti.
Einladung zum Mitmachen und Weitererzählen
Dieses Projekt zeigt, wie bereichernd und inspirierend ein so vielfältiges Kunstprojekt sein kann. Erzählt gerne auch Familie, Freunden und Bekannten von «DURCHLÄSSIG», damit möglichst viele die Gelegenheit haben, diese besondere Installation mitzuerleben. Wir freuen uns auf Euer Kommen – und sind gespannt, wie Ihr die Atmosphäre und die sinnliche Wirkung der Installation wahrnehmt.
Auf eine «durch und durch lässige» Zeit bei der Wanderbühne Egnach!